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Sicher zur Schule und zurück

 

Die Kinder der Liobaschule kommen aus dem Einzugsgebiet der ganzen Stadt Vechta. Die teilweise sehr langen Schulwege der Kinder ziehen eine Vielzahl von verschiedenen Schulwegarten nach sich, die alle bedacht und möglichst sicher und effizient geplant werden müssen. Allgemein gilt:

  • Alle Verbindungen und Verkehrswege sowie Transportmöglichkeiten müssen bei den Planungen berücksichtigt werden.
  • Alle Regelungen unterliegen der STVO.
  • Alle Schüler sind auf dem Weg zur Schule durch den Gemeinde-Unfallversicherungsverband Oldenburg versichert.

 

Eltern sind ihren Kindern immer ein Vorbild !

 

1.) Allgemein

Alle Kinder sind auf dem Schulweg versichert, bei den Kindern aus Vechta ist das die GUV (Gemeinde-Unfall-Versicherungsverband) in Oldenburg. Hier werden monatlich Überprüfungen, Hilfen, Tipps und Ratschläge für Schulen, Eltern und Kommunen veröffentlicht. Im Falle eines Unfalles teilt die Schule dem Verband die Daten der Kinder und den Unfallhergang mit.

Kinder im Vorschulalter genießen die vertraute Umgebung und die Nähe ihrer Eltern. Im Grundschulalter aber lösen sie sich Schritt für Schritt vom Elternhaus, trauen sich immer mehr zu und legen neue, schwierige Wege zurück. Um Eltern, Kinder und zuständigen Behörden hier angemessen Hilfestellungen zu geben, hat die Unfallforschung der Versicherer ein ganzes Medienpaket entwickelt. In diesen werden Empfehlungen für den Schulweg zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Bus oder auch mit dem Auto gegeben. Diese Medienpakt ist bei der GUV in Oldenburg zu beziehen.

Als Maßnahmen zur Sicherung des Schulweges sind Schulwegtraining und gerade im Winter lichtreflektierende Kleidung wichtig. An manchen Kreuzungen und Fußgängerüberwegen findet eine kommunale oder polizeiliche Schulwegsicherung statt (Warnung und Anhaltung von Fahrzeugen) Des Weiteren sind zur Schlwegsicherung auch Verkehrshelfer wie Schülerlotsen tätig. An besonderen Stellen werden die Kinder durch die "gelben Füße" aufmerksam gemacht.

 

2.)  Fußgänger

Bei der Planung des Schulweges muss natürlich bedacht werden, dass der sicherste Schulweg für die Kinder herausgesucht wird. Das kann manchmal ein Weg sein, der etwas länger ist, dafür aber mehr Sicherheit bietet. Die Erziehungsberechtigten müssen darauf achten, dass ihre Kinder alle Straßen möglichst nur auf Zebrastreifen oder an markierten Stellen mit Signalanlagen überqueren. Hier finden Sie einige grundsätzliche Regeln für alle Fußgänger:

  • Kinder sollen grundsätzlich den Gehweg benutzen. Auf „gelbe Füße“ ist zu achten.
  • Sie sollen eine Straße nur an gut einsehbaren Stellen überqueren.
  • Sie sollen nie hinter parkenden Autos hervortreten.
  • Eltern zeigen ihrem Kind seinen sicheren Schulweg, trainieren ihn und begleiten ihr Kind möglichst lange. Sie achten am Beispiel älterer Kinder auf die „Lockvögel“ (Bäckerei, Kiosk, Schreibwarengeschäft usw.), insbesondere im Bereich von belebten oder stark befahrenen Straßen.
  • Eltern ziehen ihrem Kind leuchtende Kleidung an, möglichst mit Leuchtstreifen.
  • Eltern schicken ihr Kind rechtzeitig, so dass es ca. 15 min vor Schulbeginn in unmittelbarer Nähe des Schulgebäudes ist.
  • Eltern vergewissern sich, dass ihr Kind mit Ampeln umgehen kann.

 

3.) Fahrradfahrer

Kinder aus den Klassen 1 bis 3 gehören für den Schulweg nicht auf das Fahrrad!

Kinder ohne bestandene Radfahrprüfung sollen nicht alleine mit dem Fahrrad zur Schule kommen.

Die Einschätzung der Gefahren im Verkehr fällt den Kindern bis einschließlich Klasse 3 noch sehr schwer. Kinder aus den Klassen 3 und 4 müssen besonders auf die Gefahren beim Befahren von Gehwegen, Fahrradwegen und Straßen hingewiesen werden und für die Bewältigung der Aufgaben gerüstet werden. Dazu spielt die Erziehung zur Mobilität eine wesentliche Rolle:

  • Besonders wichtig ist die regelmäßige Überprüfung aller für das Fahrrad notwendigen Sicherheitseinrichtungen. Dazu gehören selbstverständlich auch die regelmäßigen und gründlichen Überprüfungen der wichtigen Teile, z.B. Bremsen, Licht, Klingel, .... .
  • Die Fahrräder müssen der Größe der Kinder angepasst sein.
  • Das Verhalten des Fahrradfahrers muss immer der Verkehrssituation angemessen sein.
  • Jeder Radfahrer muss deutlich sichtbar gekleidet sein.
  • Günstig sind Blinkies und reflektierende Kleidungsstücke.
  • Alle Radfahrer müssen Radwege nutzen und sollen Schulwege ohne Radwege meiden.

 

4.) Transport mit dem Schulbus

Der Transport mit dem Schulbus obliegt der Verantwortung und Regelung des Landkreises Vechta. Alle Einrichtungen müssen pfleglich behandelt werden.

Das Verhalten der Kinder muss sich an folgenden Richtlinien orientieren:

  • Den Anweisungen des Buspersonals ist Folge zu leisten.
  • Alle Personen gehen rücksichtsvoll miteinander um.
  • Die Haltestellen sind sauber und ordentlich zu halten.
  • Bei Ankunft des Busses müssen sich alle Personen ordentlich und ohne zu drängeln einordnen.
  • Auf Verlangen ist ein Fahrausweis vorzuzeigen.
  • Der Fahrausweis ist für die Grundschulkinder, die weiter als 2 km von der Schule entfernt wohnen, kostenlos.
  • Nach Ankunft des Busses an der Schulhaltestelle gehen alle Kinder unverzüglich in die Schule.
  • Alle Erstklässler und Schulkindergartenkinder werden in den ersten Tagen des neuen Schuljahres von den Lehrern zur Bushaltestelle gebracht.
  • Die Eltern sollten die Kinder morgens zur Bushaltestelle hinbringen und mittags dort auch wieder abholen.

 

5.) Transport mit dem Auto

Der Transport mit dem Auto geschieht in alleiniger Verantwortung der Eltern. Folgende Regelungen müssen beachtet werden:

  • Beim Ein- und Aussteigen müssen alle Personen besonders vorsichtig sein.
  • Kinder müssen geeignete Sicherheitsvorkehrungen im Auto haben.
  • Die Kinder müssen immer auf der Seite aussteigen, die der Fahrbahn abgewandt ist.
  • Geeignete Parkbuchten und Parkplätze sind zu nutzen.
  • Kinder dürfen niemals zwischen Autos hindurch auf die Fahrbahn laufen.
  • Schulanfänger sollen nach Möglichkeit besonders auffällige Kleidung tragen.