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In aller Kürze - ein kleines Schulkonzept zur Übersicht

Hier stellen wir Ihnen einige wesentliche Elemente der Liobaschule in kurzen Hinweisen vor. Die ausführlichen Beschreibungen finden Sie an anderen Stellen dieser Homepage. Diese Hinweise orientieren sich an den Kurzbeschreibungen, die interessierte Eltern auf den Informationsabenden und bei den Anmeldungen bekommen.

 

Allgemein

Die Liobaschule ist eine nicht konfessionelle verlässliche Grundschule  der Stadt Vechta. Das Einzugsgebiet der Liobaschule ist das gesamte Gebiet der Stadt Vechta. In der Liobaschule unterrichten 16 Lehrerinnen und Lehrer in 8 Klassen und einem Schulkindergarten zusammen etwa 150 Kinder. Auch zwei pädagogische Vertretungslehrkräfte sichern die Unterrichtsversorgung bei Krankheitsfällen ab. Wir benutzen dazu die 16 Klassenräume in unseren 4 Unterrichtsgebäuden. Die Schule kann zusätzlich drei Turnhallen, eine Schwimmhalle, einen Werkraum, einen Kunstraum, eine Küche und einige Gruppenräume für den Unterricht einplanen.

Die besondere Aufmerksamkeit der Schule gilt zur Zeit der inhaltlichen und pädagogischen Ausgestaltung der Schule bis 15.00 Uhr, dem Ausbau der Schulbücherei und der Einbindung des Projektes "Lernwerkstatt Sachunterricht" in das Schulkonzept. In den letzten Jahren haben wir durch engagierte Mithilfe vieler Eltern, des Fördervereins, der Hochschule Vechta und der Stadt unser Schulgelände bewegungsfreundlicher und ansprechender machen können. Die Projekte „Alte Spiele“, „Tipi-Dorf", „Gesundheitserziehung“ und "Spiele für drinnen und draußen" waren für alle Beteiligten schöne Erfolge. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ergibt sich durch die Überlegungen zur Einrichtung einer eigenen "Lernwerkstatt Sachunterricht".

 

Das pädagogische Angebot - unser Gesicht

Die Liobaschule besitzt, wie jede andere Schule auch, ein unverwechselbares pädagogisches Gesicht. Es ist geprägt von vielen Faktoren, die einer differenzierten Definition bedürfen. Ein ganz besonderes Element dieser Schule ist das Angebot der Montessoripädagogik.

Einen besonders großen Stellenwert schreibt die Gesamtkonferenz der Kommunikation des Kollegiums mit den Eltern zu, denn die gemeinsame sachliche Arbeit bringt die Erziehung der Kinder genauso voran wie die intensive Diskussion oder auch das Streitgespräch um die Entscheidung wichtiger Grundpositionen.

Gemeinsame Forumsdiskussionen, Feiern und Feste sowie koordinierte Bemühungen um eine weitere Fortführung der materiellen Ausstattung vervollständigen die pädagogische Gesamtperspektive.

 

Die verlässliche Grundschule

Die Schülerinnen und Schüler der Liobaschule erhalten an fünf Tagen in der Woche jeden Tag Unterricht und unterrichtsergänzende Angebote in der Zeit zwischen 07.30 Uhr und 12.30 Uhr. Dabei werden die Klassen 1 und 2 sowie der Schulkindergarten von 08.00 Uhr bis 12.30 Uhr unterrichtet bzw. durch unterrichtsergänzende Angebote betreut, die Klassen 3 und 4 werden immer von 08.00 Uhr bis 12.30 Uhr unterrichtet. Das Land Niedersachsen stellt die dazu erforderliche Unterrichtsversorgung und ein schuleigenes Budget zur Verfügung.

Der Tagesplan sieht eine Einteilung des Vormittages in drei Blöcke vor. Dazwischen liegen zwei große Pausen, in denen die Klassen auch gemeinsam in den Räumen frühstücken.

Zur verlässlichen Liobaschule gehören viele wichtige Elemente. Die regelmäßige Unterrichtszeit gibt den Erziehungsberechtigten ein hohes Maß an Planungssicherheit für den Vormittag. Die Förderung von Kindern mit Lernschwächen innerhalb der Lerngruppe durch Doppelbesetzung schafft eine soziale und integrative Lernumwelt. Die individuellen Forderungsmöglichkeiten und das positive Lernumfeld schaffen für Kinder mit hohem Leistungspotenzial ein ideales Umfeld. Das Angebot an Arbeitsgemeinschaften ist für alle Kinder immer ein besonderer Anreiz, ihre Kräfte auch einmal außerhalb des sonstigen Unterrichtsplanes auszuprobieren. Die Verteilung der Unterrichtsinhalte auf den gesamten Vormittag, gemeinsam mit der Bereitstellung von genügend Zeit zur Freiarbeit, gibt allen Kindern die Chance, ihre Kräfte und Möglichkeiten in einer guten Lernumgebung zu entfalten.

Die Liobaschule führt fast jeden Freitag ein Forum mit zwei wechselnden Gruppen als Wochenabschluss durch. Dort führen die Klassen den Kindern aus ihrer Forumgruppe kleine Theaterstücke, Gedichte, Lesestücke, Sketche o.ä. vor. Wir veranstalten in den Foren zusätzlich noch viele andere Feste oder Feiern.

In allen Klassen wird intensiv an Computern mit Internetverbindung, Lernprogrammen und Textverarbeitung gearbeitet.

 

Das Projekt „Bewegte Schule“ und die „Gesunde Schule“

Die  Kinder erhalten nach eingehenden Untersuchungen nicht mehr genügend Anlässe, sich selbst natürlich und ohne sportlichen Hintergrund zu bewegen. Die Hochschule und die Liobaschule haben sich in einem fünfjährigen Schulversuch diesem Problem zugewandt und neue Wege gesucht und gefunden, der natürlichen Bewegungslust der Kinder entgegenzukommen.

So wurden in einigen Klassen die Stühle durch neue Sitzmöbel, die „Sitzelemente“, ersetzt. Der Schulhof wurde in den vergangenen Jahren immer wieder überarbeitet, neue Elemente wurden eingefügt und andere ausgebaut. Die Freikletterwände, das Völkerballspielen, die Streetballanlagen, das Tipidorf, die Fußballplätze und die Spiel- und Ruhezonen sind weitere Bewegungsangebote.

Die Liobaschule hat an einem Pilotprojekt „Gesundheitsaudit“ teilgenommen und darf als eine von drei Schulen in Niedersachsen das Zertifikat „Gesunde Schule“ nach DIN EN ISO 9001-2000 führen. Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der bewegten Schule waren wesentlicher Anlass und Motivation zur Mitarbeit an diesem Gesundheitsaudit.

An dieser Stelle muss natürlich auch das Projekt "OPUS" erwähnt sein. OPUS hat sich zum Ziel gemacht, die Erfahrungen und Anregungen von Schulen mit dem Thema Schulgesundheit in einem "Offenen Partizipationsnetz" allen Schulen zugänglich zu machen. Die Liobaschule hat drei Jahre an diesem Projekt mitgewirkt und davon profitiert.

 

Die Montessoripädagogik

An der Liobaschule wird in vielen Klassen nach den Zielen der Montessoripädagogik unterrichtet. Die eigene, individuelle Erarbeitung der strukturierten Unterrichtsinhalte ist ein wesentlicher Inhalt dieser Pädagogik. Ein Kernsatz der Vorstellungen von Maria Montessori lautet:

„Hilf mir, es selbst zu tun!

Folgende Aussagen gehören zu den weiteren grundlegenden Elementen der Montessoripädagogik:

  • Das Kind strebt in seiner Entwicklung nach Unabhängigkeit.
  • Dem spontanen Selbstverwirklichungsdrang des Kindes wird Raum gegeben.
  • Die Lenkung der kindlichen Entwicklung erfolgt in den sensiblen Phasen.
  • Für die Entwicklung des Kindes ist eine vorbereitete Umgebung wichtig.

Bei der Umsetzung dieser Prinzipien erarbeiten sich die Kinder in eigenverantwortlicher Tätigkeit und „Freier Arbeit“ ein hohes Maß an Selbstständigkeit. In den sensitiven Phasen entwickelt das Kind eine innere Bereitschaft zu Aneignung der entsprechenden Inhalte. Das vielfältige und differenzierte Material und die äußeren Umstände sollten dazu allen Anforderungen an Ästhetik und Natürlichkeit genügen können.

 

Der „Förderverein Liobaschule e. V.“

Die Liobaschule hat seit November 1998 einen von Eltern geleiteten, unabhängigen Förderverein, der sich intensiv und sehr wirksam um die ideelle, finanzielle und pädagogische Unterstützung der Arbeit in den Klassen und des gesamten Schullebens bemüht. Für weitere Informationen stehen Ihnen Frau Küpper (Tel. 859153) und Frau Koopmann zur Verfügung (siehe auch > Eltern > Förderverein).

 

Der Schulkindergarten

Im Schulkindergarten werden in einer kleinen Gruppe Kinder gefördert, die die für den Besuch einer ersten Klasse erforderliche Schulfähigkeit im Bereich der Motorik, der Wahrnehmungsfähigkeit oder der persönlichen Entwicklung noch nicht besitzen. Den individuellen Ansprüchen der Kinder aus dem Schulkindergarten wird die Schule durch eine kindgemäße Ausstattung der Räumlichkeiten gerecht. Der Schulkindergarten hat zur Zeit 19 Kinder (siehe auch > Service > Schulanfang).

 

Das Umfeld

Der Hausmeister stellt in den Pausen ein breites Angebot an Getränken und Joghurt für alle Kinder bereit. Die Preise betragen für alle Produkte aus seinem "Saftladen" -,35Euro. Aus Rücksicht auf die Umwelt werden alle Getränke nur in Glasflaschen angeboten.

Die Schule arbeitet mit den Eltern, den Klassenelternschaften und dem Schulelternrat in vielen verschiedenen Gesprächskreisen zusammen. Wir bieten jedes Jahr Elternsprechtage nach den Halbjahreszeugnissen oder bei Bedarf auch besondere Elterngesprächstermine an.

Die Erziehungsberechtigten werden auf den Elternabenden regelmäßig über die Arbeit in den Klassen unterrichtet und können dort weitere Informationen einholen oder Ideen zur Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern einbringen.